Tagebuch aus Haithabu / Hedeby
 
   

27. September 2008 - Knochenschnitzer & Suppe in Haithabu

Heute war mal wieder ein sonniger Tag in der Stadt. Und ich konnte auch endlich mal Christoph den
Knochenschnitzer kennen lernen und bei der Arbeit zusehen.
Raphi war ja schon mal am 24-08-2008 in Haithabu aber da ohne Christoph.
Beate mit ihrer Schauküche, Schleifischer Jörg samt Ausrüstung und Hallveig (wieder zusammen mit Raphi am Webstuhl) waren auch wieder mit dabei.

Reinhard hier links an dem Haus Nr. 4 [Haus des Holzhandwerkers] beim Bau eines Bogens.

Hier ist Beate mit ihrer Schauküche in dem hinteren Aktivitätsbereich. Links von ihr, von den
Besuchern verdeckt, sitzt Christoph mit seiner Knochenschnitzerkiste.

Das ist Christoph der Knochenschnitzer, der einen Wikinger aus York darstellt.
Er war häufig von Besucher umlagert, die ihn mit vielen Fragen über Knochen-
und Hornverarbeitung ausgefragt haben.

Sein Arbeitsmaterial, das irgendwann noch verarbeitet wird.

Und hier sein Werkzeug und fertige Stücke als Anschauungsmaterial.

Beate kochte einen herrlichen Gemüseeintopf aus Kohl, Lauch, Sellerie und Speck.
Beate meinte zwar, dass der Kohl bitter war aber mir hatte diese Suppe geschmeckt. :-)
Und ich bin eigentlich kein Freund von Gemüseeintopf.

Und immer wieder Besucher, die am Schautisch viele Fragen hatten.

Schleifischer Jörg mit seiner historischen Fischereiausrüstung. Er baute auch für das Wikinger-Museum die Fischereiausrüstung, die sich nun im Haus Nr. 6 [Haus des Fischers] befindet sowie Räucherofen und ein Einbaum unten am Hafen.

Hier bearbeitet Reinhard gerade einen Bogen. Auch für angehende Bogenbauer lohnt sich also mal ein Museumsbesuch, wenn Reinhard "Wikingerdienst" hat.

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