01. November 2008 - Die Herbstmesse in Haithabu
Zum letzten Mal in diesem Jahr 2008 waren die Wikinger-Häuser für die Museumsbesucher noch an zwei zusätzliche Tage geöffnet.
Und zwar zur 10. Herbstmesse, die wegen Planungsänderung doch noch im Wikinger-Museum stattfand. Im Museum bauten die
Händler ihre Stände noch auf, daher ging ich erst mal zu den Häusern. Dort wollte ich mich mit Beate treffen aber daraus
wurde dann doch nichts, da sie sich gerade auf dem Weg zum Museum befand und ich halt zu den Häusern.
Dort waren noch keine Besucher, nur Reinhard, Claudia, jemand an der Kasse und ein Wikinger von Opinn-Skjold der dort an
Haus 7 [Herberge] einen Verkaufsstand aufbaute. Keine Besucher, also die perfekte Gelegenheit für ein paar Aufnahmen.
Interessant, wie sich Holz innerhalb von ein paar Monaten verändert.
Zum Vergleich eine Aufnahme von 29. Juni 2008.
Auch die Natur erobert sich langsam Haithabu zurück. Wenn nun eine Siedlung aufgegeben wurde, was würde man nach 10 Jahren
davon noch sehen?
Es ist aber nicht nur die Natur, die ihre Spuren der Verwüstung in Haithabu hinterläßt. Es sind auch die zahlreichen
Besucher, die nicht nur das Stroh von den Dächern sich "ausleihen" sondern leider auch gerne mal
ausprobieren, ob der Putz an den Wänden auch wirklich hält. Daher wird die Winterpause für Reparaturarbeiten
genutzt und hinter der Grabungshütte (Kasse) lag dafür schon Holz bereit.
Auch in den Häusern wird dann vieles repariert oder ausgetauscht. Hausinventar wie z.B. Hocker, Lampen etc. (das sich einige
Besucher gerne mal "ausleihen"), werden ersetzt. Damit die Besucher auch 2009 etwas in den Häusern zu sehen bekommen.
Aber von dieser Wurst wollte dann noch niemand etwas von haben, oder? ;-)
Auch im Garten muß nun einiges gemacht werden, damit die Besucher dort 2009 wieder viele Pflanzenarten betrachten können,
die nach Erkenntnis der Botanikarchäologie dort in Haithabu während der Wikingerzeit wuchsen.
Als Vergleich eine Aufnahme ebenfalls von 29. Juni 2008.

Da anfangs noch keine Besucher da waren, wurde erst mal am Bogen trainiert. Eigentlich wollte ich dann auch langsam mal
los Richtung Museum aber blieb dann doch länger bei den Häusern. Etwas später waren dann auch noch Hallveig mit Eltern sowie
Raphi & Christoph (Knochennadel) bei den Häusern und zusammen gingen wir dann gegen 14:45 Uhr Richtung Museum.
Ungefähr 4 Stunden später, als ich eingeplant habe. Danke Claudia für heissen Kaffee und Kekse. :-)
Im Museum war dann auch schon viel los. Laut Aussagen der Aussteller waren zwar nicht so viele Besucher da, wie im letzten
Jahr aber für mich reichte das schon. Einige bekannte Gesichter sah ich dort, die auch in diesem Jahr bei den Häuser waren.
Vase-Guld (06.07.2008), Sven Hopp (06.07.2008), Haithabu-Fischer (12.07.2008), Vikingr-Kontor (26.06.2008),
Urd-Fashion (07.09.2008) und viele weitere Aussteller von Opinn-Skjold wie zum Beispiel der Bernsteinschnitzer (14.09.2008).
Bei der gesamten Unterhaltung mit den Leuten habe ich im Museum gerade mal drei Bilder gemacht und die möchte ich
hier nicht zeigen, da der Standbetreiber mir das Fotografieren verboten hatte und darum bat, die Bilder nicht im
Internet zu veröffentlichen. Warum? Tja, keine Ahnung. Alle anderen Händler hatten damit kein Problem aber da ich mich
viel mit ihnen unterhalten habe, leider keine weiteren Innenaufnahmen von der Herbstmesse.

Egal, dafür machte ich noch ein paar Außenaufnahmen von Jörg Nadlers (Haithabu-Fischer) Verkaufsstand.
Am Ende dann noch mal ein Blick zu den Wikinger-Häuser. Fazit: trotz der Kälte und etwas "Ärger" an einem Verkaufsstand,
war das im Museum und bei den Häusern ein schöner Tag. Zum Glück gab es doch noch 2008 die 10. Herbstmesse in dem Wikinger-Museum.
Dafür ein Dankeschön an die Museumsleiterin Frau Drews und an die Museumsangestellten.
Sowie an alle Aussteller, die trotz der knappen Zeit nach Haithabu gekommen sind. :-)
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